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News mit und ohne Corona Spanien
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Spanien-Urlaub
Donnerstag 25.11.2021
Spanien fast ohne neue Corona-Welle 2022

Spanien und Portugal sind aktuell die einzigen Länder in Europa, die bis jetzt sehr gut durch die aktuelle Corona-Welle gekommen sind. Das resultiert daraus, dass in beiden Ländern die Bevölkerung den Beginn der Corona-Pandemie nicht wirklich ernst genommen haben.

Im Frühjahr 2020 begann die Corona-Pandemie und trotzdem wurde die Osterwoche landesweit gefeiert, als wenn alles normal ist. Ebenso wurden in den anschließenden Sommermonaten sowohl in Spanien als auch in Portugal, alle Corona-Warnungen nicht ernst genommen. Da waren ein großer Teil der Bevölkerung Impfgegner, die so schlau waren, wie in Deutschland jetzt die Querköpfe, die anderen Fremd-Gesteuerten usw.

Die Menschen in Spanien und Portugal haben alle sehr schmerzhaft, durch ihre eigene Ignoranz, sehr viele Familienangehörige, Freunde, Nachbarn, Bekannte und Arbeitskollegen durch Corona verloren. Auch ich habe mit dem Tod von meinem spanischen Freund und Weggefährten Enrique Lara, einen schmerzhaften Verlust erlitten.

Das was alle Spanier und Portugiesen ertragen mussten, war ein Prozess des Lernens durch Schmerzen. Spaniens Premier Pedro Sánchez wiederholt immer wieder, dass die beste Abwehrwaffe gegen die im nördlichen Europa rollende Corona-Welle, die Impfung ist. Es hat sich erwiesen, dass je mehr Menschen geschützt sind, umso weniger Chancen hat das Virus.

Durch die jetzige hohe Impfbereitschaft der Spanier, mit 89 Prozent der über 12 Jahre alten Menschen, konnte eine Herdenimmunität erreicht werden. Damit ist Spanien ein Beispiel für die ganze Welt. Dieser lebensnotwendige Weg für die spanische Bevölkerung wird auch jetzt konsequent weiter gegangen.

Die Drittimpfung für die über 70-Jährigen und die Angehörigen der Gesundheitsberufe ist bereits fast abgeschlossen. In den nächsten Tagen soll die Booster-Kampagne für alle über 60 starten. Es gibt keinen Zweifel, dass auch diese Impfungen, zur Auffrischung der Corona-Immunität in Spaniens Gesellschaft wieder sehr großen Anklang finden wird.

Woran lag es organisatorisch, dass es diese europaweit einmalige Impfsolidarität in Spanien gibt und die Durchführung derartig gut funktioniert? Liegt es an den spanischen politischen Parteien? Im Gegensatz zu den deutschen Politikern, haben die Spanier die für die Bevölkerung notwendigen Maßnahmen schnell und planvoll durchgeführt. Während Herr Spahn und viele Ministerpräsidenten und andere Worthülsen-Sprecher abwägen, prüfen, Impfzentren schließen und wenig später wieder öffnen usw., machen die Spanier, zum Wohle des Volkes.

Das Erfolgsrezept ist einfach und hat viel mit dem zentral organisierten nationalen Gesundheitssystem zu tun. Dazu meine Anmerkung, dass dieses System durchaus nicht ideal ist. Aber bei der Corona-Pandemie haben die Spanier sich selbst übertroffen. Alles ist streng nach Alters- und Prioritätsgruppen gestaffelt, beginnend mit den Verwundbarsten. Alle Bürger werden aktiv von den Gesundheitsbehörden per Telefonanruf oder Kurznachricht zu einem konkreten Impftermin eingeladen. Wer zu diesem Zeitpunkt nicht kann, bekommt ohne Probleme einen Ersatztermin angeboten. Es herrscht generalstabsmäßige Planung statt Terminchaos, wie vielerorts in Deutschland.
Spanien

Spanien-Urlaub
Mittwoch 06.10.2021
Spanien hat die niedrigsten Corona-Inzidenzen in Europa

Seit Beginn der Corona-Pandemie berichten wir über Freud und Leid in dem von Corona geplagten Spanien. Nachdem sich im August die Lage langsam verbesserte, haben wir die täglichen Meldungen eingestellt. Denn auch bei uns ging das Tagesgeschäft wieder los. Endlich kamen wieder Anfragen und vereinzelte Buchungen für unsere sehenswerten Spanien Mietwagen-Rundreisen und die beliebten Spanien Busrundreisen.

Nun zu den weit wichtigeren Nachrichten, die Spanien als Corona-Vorzeigeland in Europa tituliert! Spanien hat inzwischen eine der niedrigsten Inzidenzen in Europa. Die Impfquote ist hoch, die Rate der Impfverweigerer ist besonders niedrig. Was das für deutsche Gäste bedeutet. Inzidenz ist in Spanien deutlich niedriger als in den deutschsprachigen Ländern
Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt momentan landesweit bei annähernd 30 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner. Das Corona-Risiko südlich der Pyrenäen ist somit derzeit deutlich niedriger als in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Luxemburg. Die Welle der Delta-Variante, die über die Iberische Halbinsel auf den europäischen Kontinent geschwappt war, gilt vorerst als überwunden.
Eine Entspannung, die übrigens weitgehend ohne 3G-Regeln (geimpft, genesen, getestet) möglich wurde: Gesundheitsnachweise und Impfzertifikate brauchen Reisende für die Einreise nach Spanien, aber nicht für den Besuch von Hotels, Restaurants, Friseuren, Fitnessstudios oder anderer Innenbereiche. Auch Konzerthallen, Theater, Kinos und Fußballstadien können ohne Einschränkung besucht werden.

Die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenbereichen, zu denen auch Geschäfte, Bahnen und Busse gehören, ist als einzige sichtbare Corona-Regel erhalten geblieben. Im Freien muss der Mund-Nase-Schutz nur noch getragen werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht garantiert ist. Die Spanier, die härter als die meisten europäischen Nachbarn unter der Pandemie gelitten haben, halten sich überwiegend vorbildlich an diese Regel. Viele Menschen im Land haben die Horrorbilder von überfüllten Krankenhäusern und Leichenschauhäusern während der ersten großen Corona-Welle im Frühjahr 2020 nicht vergessen. Dies half vermutlich, die nationale Impfkampagne zu einem großen Erfolg werden zu lassen. Ganz ohne Zwang oder Belohnungen, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. Inzwischen haben nahezu 80 Prozent der Bevölkerung die komplette Dosis bekommen. Die Zahl der eisernen Impfgegner liegt laut Umfragen nur bei vier Prozent.

Unter den größeren europäischen Ländern steht nur der Nachbar Portugal, der ähnlich wie Spanien eine traumatische Pandemie-Erfahrung hinter sich hat, mit einer Rekordimpfquote von 85 Prozent noch besser da. Der EU-Durchschnitt liegt laut dem Statistikportal „Our World in Data“ bei 63 Prozent.
Spanien

Spanien-Urlaub
Montag 30.08.2021
Spanien ist kein Corona-Hochrisikogebiet mehr

Gute Nachrichten für alle Spanien-Urlauber. Das Robert Koch-Institut hat das gesamte Land mit Wirkung vom 30.08.2021 von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Ungeimpfte Urlauber müssen somit bei der Rückkehr nach Deutschland nicht mehr in Quarantäne. In Portugal wurde Lissabon von der Liste gestrichen, sodass nur noch die Algarve als Hochrisikogebiet übrigbleibt. Es bleibt die Hoffnung, dass im Herbst nicht wieder die nächste Corona-Welle uns alle überrollt.

Der Wermutstropfen bei dieser Meldung ist, dass Spanien Deutschland als Risikogebiet eingestuft hat. In Deutschland sind die Neuinfektionszahlen mit dem Coronavirus in den letzten Wochen deutlich gestiegen und es ist zu befürchten, dass es weiter so geht. Das bedeutet für den Spanien-Urlaub, es gibt strengere Einreise-Regeln ab sofort für alle deutschen Reisenden.

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz Deutschlands liegt laut dem Robert Koch-Institut aktuell bei 58,0. In den letzten Tagen und Wochen sind die Neuinfektionszahlen hierzulande kontinuierlich gestiegen, sodass nun auch andere Länder wie Spanien darauf reagieren.

Zuerst wurden nur einzelne Bundesländer aus Sicht der spanischen Regierung als Risikogebiet eingestuft, nun folgt der ganze Rest des Landes. Die Neueinstufung soll vorerst für sieben Tage gelten.
Spanien-Urlaub

Spanien-Urlaub
Donnerstag 12.08.2021
Spaniens Coronazeit bietet Hotels zum Verkauf

Der Immobiliendienst Idealista berichtet, 639 Hotels in Spanien sollen verkauft werden. Das sei rund ein Drittel mehr als vor Jahresfrist. In den Küstenregionen sei der Anstieg mit 44 Prozent noch höher.

Die größte Zahl an Hotels sucht laut dem spanischen Touristikportal Hosteltur in Andalusien einen neuen Besitzer. Hier stehen 135 Häuser und Anlagen zum Verkauf. In Katalonien sind es 113, davon mehr als die Hälfte im Raum Barcelona. Auf den Balearen werden derzeit 67 Häuser angeboten. In der Region um Valencia sollen 57 Hotels verkauft werden. Vergleichsweise niedrig ist die Zahl der feilgebotenen Hotels in Madrid mit 23.

Insgesamt konzentrieren sich 73 Prozent der Unterkünfte, die zum Verkauf stehen, auf die Küstenprovinzen. In weniger touristisch geprägten Regionen ist die Bewegung dagegen eher gering. So sind in Navarra und dem Baskenland lediglich je zwei Hotels im Angebot.
Spanien - Urlaub

Spanien-Urlaub
Dienstag 10.08.2021
Spanien-Urlauber aus Hamburg mit Corona-Sonderregelung

Die spanischen Behörden stufen Hamburg nun als Risikogebiet ein. Reisende, die sich dort aufgehalten haben, müssen bei der Einreise nach Spanien einen negativen Test, eine vollständige Impfung oder die Genesung von einer Covid-19-Erkrankung nachweisen.

Der Test dürfe maximal 48 Stunden vor der Einreise erfolgt sein, meldet das Auswärtige Amt in seinem am Montag aktualisierten Reisehinweis. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg war am Montag deutlich auf mehr als 60 gestiegen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde kletterte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 63,6. Am Vortag hatte der Wert noch bei 56,5 gelegen, vor einer Woche bei 34,4.

Für vollständig geimpfte oder von einer Corona-Erkrankung genesene Menschen aus Hamburg ändert sich durch die neue Einstufung bei einer Spanien-Reise nichts. Spanien ist vom Robert-Koch-Institut angesichts einer Sieben-Tage-Inzidenz von 300 als Corona-Hochrisikogebiet ausgewiesen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss daher nach seiner Rückkehr aus dem Land für zehn Tage in Quarantäne. Diese lässt sich frühestens am fünften Tag durch einen negativen Test abkürzen.
Spanien-Urlaub

Spanien-Urlaub
Dienstag 03.08.2021
Wo im Spanien-Urlaub Corona-Tests machen lassen?
Sie planen einen Spanien-Urlaub oder Sie müssen mal schnell für eine Geschäftsreise nach Spanien? Je nach Infektionslage könnte sowohl bei der Einreise in Spanien als auch bei Rückkehr nach Deutschland ein COVID-19-Test verpflichtend sein. Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland hat die Regeln und Kosten für Corona-Tests in mehreren europäischen Ländern zusammengetragen.

Welche Corona-Tests werden in Europa durchgeführt?

Es gibt verschiedene Arten von COVID-19-Tests. Üblicherweise werden im europäischen Ausland die folgenden Tests angeboten:
• PCR-Tests: Mit einem Abstrichaus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum wird festgestellt, ob eine Person zum Zeitpunkt des Tests Träger des Virus ist. Das Verfahren gilt als sicherste Methode, um eine Infektion nachzuweisen. Die Auswertung erfolgt in einem Labor. Die Ergebnisse liegen häufig erst nach 24 Stunden vor.

• Antigen-Tests (Schnelltests): Ein Abstrich im Nasen- oder Rachenraum ermöglicht es, die vom Virus produzierten Proteine (die Antigene) zu identifizieren.
Der Test wird von geschultem Personal durchgeführt. Ergebnisse sind üblicherweise in weniger als 30 Minuten bekannt. Antigen-Tests sind weniger genau als PCR-Tests.

• Selbsttests: Die Tests können selbst durchgeführt werden, etwa mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel.
Die Ergebnisse liegen in etwa zwanzig Minuten vor. Genau wie Antigen-Tests weisen Selbsttests eine höhere Fehlerrate als PCR-Tests auf.

• Serologische Tests: Durch eine Blutentnahme wird festgestellt, ob eine Person bereits mit dem Coronavirus infiziert war oder Antikörper entwickelt hat. Serologische Tests zeigen nicht, ob aktuell eine Infektion vorliegt.

In diesen Fällen kann der Test in einem öffentlichen medizinischen Zentrum gemacht werden. Andernfalls muss für Corona-Tests bezahlt werden. Dies gilt grundsätzlich auch für Touristen. Die Tests werden von privaten Labors durchgeführt, daher variieren die Preise sehr. Für einen Antigentest müssen im Durchschnitt knapp 50 Euro bezahlt werden. Einen PCR-Test gibt es häufig für unter 100 Euro.

Die Fluggesellschaft Vueling bietet Antigen-Tests für 35 Euro (Resultat in 6 bis 12 Stunden) und PCR-Tests für 85 Euro (Resultat in 24 bis 48 Stunden) an. Auf folgender Internetseite kann nach einem naheliegenden COVID-19-Testzentrum in Spanien gesucht werden.
Lesen Sie hier weitere Informationen ...
Spanien - Urlaub

Spanien-Urlaub
Montag 02.08.2021
Spanien-Urlauber Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer

Es gibt weitere Informationen zu dem aktuellen Dauerthema, Corona-Testpflicht für Spanien-Reiserückkehrer. Seit Sonntag, den 1. August 2021 gilt die Testpflicht für alle Spanien-Urlauber, für nicht vollständig gegen eine Covid-19-Erkrankung geimpften oder davon genesenen Reiserückkehrer. Zu diesem Termin entfällt außerdem die Kategorie der "einfachen“ Risikogebiete bei der Einschätzung der Gefährdung durch das Coronavirus.

Übrig bleiben damit laut der neuen Verordnung noch die Kategorien Hochinzidenzgebiet für Regionen mit besonders hohen Infektionszahlen sowie Virusvariantengebiet für Gegenden, in denen sich gefährliche, hierzulande bislang noch nicht dominierende Coronavirus-Mutationen ausbreiten. Für sie ändert sich nichts. Ungeimpfte Rückkehrer aus Hochinzidenzgebieten müssen sich zehn Tage in Quarantäne begeben und können sich nach dem fünften Tag "freitesten“. Bei Variantengebieten gilt eine 14-tägige Selbstisolationspflicht ohne die Möglichkeit, dass sich die Urlauber früher „freitesten“ können.

Die Kosten für die PCR- oder Antigen-Schnelltests vor der Rückkehr sind von den Reisenden selbst zu tragen. In Deutschland bleiben Antigentests vorerst kostenfrei. Wer sich den neuen Coronaregeln entzieht, muss mit einer Strafe von bis zu 25.000 Euro rechnen.

Grenzpendler und Grenzgänger sind von der Anmelde- und Absonderungspflicht ausgenommen. Bei einem Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt das nur, wenn ihre Tätigkeit für die "Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe oder der Aufenthalt zu Bildungs- oder Studienzwecken dringend erforderlich und unabdingbar ist". Weiterhin gibt es Ausnahmen für Personal, das zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehrs gebraucht wird.
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Spanien-Urlaub

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